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Archiv Reebok REEBOK Black Black Reebok REEBOK Carbon dqE4fn 6/2016 T Tank aushöhlen Elegant Bluse Blumenmuster Damen Sommer Frauen Unterhemd zurück Tops Chiffon Weste Hemdbluse F V Ärmellos Reißverschluss Rovinci Shirt Vorne Ausschnitt Unregelmäßigkeit Kliniker in der Grundlagenforschung: Zwischen Pipette und Krankenbett

THEMEN DER ZEIT

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Dtsch Arztebl 2016; 113(6): A-226 / B-194 / C-192

Könemann, Stephanie

Schwierig ist es, sich neben dem Klinikalltag der Grundlagenforschung zu widmen. Wichtig ist daher, mit neuen Strukturen Mediziner für diese wichtige Schnittstelle zu gewinnen.

Fotos: iStockphoto

Die Kombination aus Lehre, Forschung und Krankenversorgung ist das, was die Universitätskliniken ausmacht. Neben der klinischen Forschung hat dabei immer auch die Grundlagenforschung eine entscheidende Rolle gespielt. Aber während es noch vor einigen Jahren möglich war, nach einem Arbeitstag in der Klinik zeitlich überschaubare Versuche im Labor zu machen und die neu gewonnenen, grundlegenden Erkenntnisse zeitnah hochrangig zu veröffentlichen, ist die Situation heute schwieriger. Ohne die entsprechenden In-vivo-Versuche, idealerweise noch im selbst entwickelten Tiermodell, ist es wenig erfolgversprechend, im Bereich der Grundlagenforschung ein Manuskript bei einem großen internationalen Journal einzureichen. Das bedeutet einen erhöhten praktischen Arbeitsaufwand für die forschenden Kliniker und erfordert zusätzlich umfassende Kenntnisse der neuen Technologien und einschlägiger Veröffentlichungen.

Zunehmende Spezialisierung

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Nach einer Studie aus dem Jahr 2014 verdoppelt sich die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen alle neun Jahre (1). Daraus folgt, dass sich der einzelne Wissenschaftler immer weiter spezialisiert. Die Zeit für einen Blick über den Tellerrand fehlt zumeist. Viele Ärzte, die in der Promotionszeit begeisterte Grundlagenforscher waren, verzichten angesichts immer weiter steigender Anforderungen im Klinikalltag mit wachsender Belastung durch Dokumentation, Bürokratie und ökonomisch bedingter Leistungssteigerung auf die weitere Arbeit im Labor. Wer dennoch versucht, beides zu kombinieren, hat regelmäßig abends, nach getaner Stationsarbeit und Leistungsdokumentation, die Wahl zwischen tagsüber aufgeschobenen Patienten- beziehungsweise Angehörigengesprächen und der Arbeit in der Grundlagenforschung.

Freiräume für wissenschaftliche Arbeiten sind von den Ärztekammern nicht vorgesehen. Während es früher noch möglich war, ein halbes Jahr Forschung bei der Facharztausbildung anrechnen zu lassen, sind insbesondere Forschungsaufenthalte im Ausland „Privatvergnügen“ und führen unweigerlich zu einer Verlängerung der Assistenzarztzeit mit entsprechenden Verzögerungen beim Erreichen der höheren Gehaltsstufen. Doch auch nach erfolgreich absolvierter Facharztprüfung hört die – insbesondere finanzielle – Benachteiligung der Kollegen in der Grundlagenforschung nicht auf. Unabhängig vom Engagement und Arbeitsaufwand erscheint es nur natürlich, dass jemand, der sich täglich ausschließlich mit der Krankenversorgung beschäftigt, einen höheren Qualifizierungsgrad in der Klinik aufweist als jemand, der sich zwischen beiden Fronten zerreibt. Falls man als habilitierter Grundlagenforscher schließlich doch eine entsprechende Position erreicht, geht das Dilemma häufig weiter. Nicht wenige entscheiden sich spätestens an dieser Stelle entweder für die Verlagerung des Fokus auf die klinische Forschung oder verlassen sich bei ihren Projekten komplett auf naturwissenschaftliche Postdocs im Labor.

Zu hohe Belastung

Natürlich gibt es Kollegen, die es schaffen, die tägliche klinische Tätigkeit mit fundierter Grundlagenforschung zu kombinieren. Häufig geschieht dieses aber unter deutlicher Einschränkung und mitunter auch Aufgabe des Privatlebens, und nicht selten leidet darunter langfristig auch die Gesundheit. Es ist nur allzu verständlich, wenn sich junge Ärzte gegen die Grundlagenforschung entscheiden. Schließlich ist es heutzutage sogar möglich, ohne Promotion an einer Uniklinik tätig zu sein. In einer Zeit, in der die Work-Life Ba-lance immer mehr im Vordergrund steht und die Verwaltungstätigkeit im Klinikalltag überhandnimmt, sehnen sich die wenigsten danach, noch zusätzliche Aufgabenfelder zu übernehmen, ohne dabei Vorteile bei der beruflichen Entwicklung zu haben.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und auch andere Fördereinrichtungen haben das Problem erkannt und reagiert. Sogenannte Rotationsstellen ermöglichen es forschenden Ärzten, sich in der Regel ein Jahr ganz auf die Forschung zu konzentrieren. Vielen gelingt es, sich in dieser Zeit eine leistungsfähige Forschungsgruppe aufzubauen, neue Projekte voranzutreiben und bereits gewonnene Daten endlich zu veröffentlichen. Es bietet Ärzten die Möglichkeit, ganz in die Wissenschaft einzutauchen und eine Habilitation in greifbare Nähe rücken zu lassen. Insbesondere für Frauen, die trotz der zunehmenden häuslichen Arbeitsteilung häufig nicht nur zwischen ihren Aufgaben als Ärztin und Forscherin, sondern auch als Mutter hin- und hergerissen sind, ergibt sich damit die Möglichkeit, wissenschaftlich voranzukommen.

Ein anderer Ansatzpunkt ist, die Weichen schon früh in Richtung wissenschaftlicher Karriere zu stellen. Die Universitätsmedizin Greifswald hat, um Medizinstudierenden einen Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere zu ermöglichen, ein MD/PhD-Programm (Medizin-plus) ins Leben gerufen. Sie entspricht damit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates nach einer zusätzlichen wissenschaftlichen Qualifikation hoch qualifizierter Studenten (2). Dieses Programm ermöglicht den Studierenden bereits nach dem ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, parallel zum Medizinstudium eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der modernen biomedizinischen Forschung zu beginnen. So können Studierende den Abschluss „Bachelor of Biomedical Science“ erlangen und zusätzlich zum „Dr. med.“ auch den „Dr. rer. nat.“ erwerben. Ein ähnliches Programm wird auch von der medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angeboten, während die Programme der Universitäten Essen und Leipzig sich an Studenten mit bereits abgeschlossener medizinischer Doktorarbeit richten.

Neue Strukturen schaffen

Der Wissenschaftsrat fordert für den wissenschaftlichen Nachwuchs flexible Ausbildungsstrukturen mit individuellen Schwerpunktsetzungen in Form einer Ausrichtung auf einen eher klinisch orientierten Karriereweg oder die Konzentration auf einen forschungsorientierten Aufgabenbereich (3). Für den zweiten Weg sind die Aufstiegschancen, wie oben bereits beschrieben, eher eingeschränkt. Es bleibt die Hoffnung, dass sich wenigstens ein Teil dieser hoch qualifizierten Studenten entschließt, die gewonnenen Kenntnisse mit in die Klinik zu nehmen und hier parallel ihre Arbeit in der Grundlagenforschung fortzusetzen. Gerade die Möglichkeiten, klinisches Wissen in die Forschung einzubringen und wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Klinik zu übertragen, stellen das Alleinstellungsmerkmal der Universitätsmedizin dar. In der Grundlagenforschung tätige Ärzte („physician scientists“) können in besonderem Maße zu diesem Wissenstransfer beitragen.

Wissenschaftlichkeit erhalten

Immer wieder wird die Abschaffung der medizinischen Doktorarbeit gefordert, da sie vielfach in ihrer Qualität nicht mit naturwissenschaftlichen Promotionen vergleichbar sei – ein Problem, das bereits mehrfach auch vom Wissenschaftsrat angemahnt wurde. Wissenschaftlich interessierte Ärzte könnten dann nur noch über ein kombiniertes MD/PhD-Programm einen wissenschaftlichen Grad erwerben oder sich über ein naturwissenschaftliches Zweitstudium für eine Promotionsarbeit qualifizieren. Es erscheint eher unwahrscheinlich, dass dies zu einer Steigerung des wissenschaftlichen Interesses in der Ärzteschaft führt. Zahlreiche Studierende nutzen aktuell die Gelegenheit, im Rahmen ihrer Promotion einen Eindruck von der Welt der Wissenschaft zu erhalten. Durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit lernen sie, die Relevanz von Studiendaten kritisch zu werten. Selbst wenn diese Kollegen nach ihrer Promotion nie wieder eine Pipette in die Hand nehmen, so haben sie doch ein anderes Verständnis für die aufwendige Laborarbeit als Studierende, die niemals in einem Labor gearbeitet haben.

Gangbarer erscheinen da die Vorschläge des Wissenschaftsrates, der seine bereits 2002 und 2004 (3, quiet Depths Ignite peacoat Unisex Blau Laufschuhe Shade Evoknit Puma Erwachsene Blue qP8pB) empfohlenen Maßnahmen in seinem Positionspapier zu den „Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion“ aus dem Jahr 2011 wiederholt (5). Danach soll Medizinstudierenden nur dann der Dr. med. verliehen werden, wenn die Arbeiten einen substanziellen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt leisten und die Ergebnisse in einem international anerkannten Journal veröffentlicht werden. Bei einem solchen Vorgehen wären Betreuer und Studenten bereits vor Beginn der Arbeit angehalten, den wissenschaftlichen Wert des zukünftigen Projektes zu überprüfen, was zu einer Qualitätssteigerung der Arbeiten und möglicherweise auch zu einer Zunahme von Promotionsthemen im Bereich der Grundlagenforschung führen würde. Dem Mehraufwand für eine anspruchsvolle Promotion haben verschiedene Fakultäten, wie die Universitätsmedizin Greifswald, bereits durch ein mögliches Freisemester im Curriculum Rechnung getragen.

Elegant Tops Reißverschluss F Blumenmuster Ärmellos Hemdbluse Bluse Chiffon Tank Sommer Rovinci Damen Frauen aushöhlen Ausschnitt Shirt Unterhemd Weste zurück Unregelmäßigkeit T V Vorne Es gibt einige gute Lösungsansätze, um junge Mediziner für die Forschung zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Forschungsprofil zu entwickeln. Um den wissenschaftlich ausgebildeten Ärzten einen Anreiz zu geben, sich der Doppelbelastung auszusetzen, sind jedoch neue Strukturen notwendig, die den zusätzlichen Einsatz auch finanziell ggf. in Form von Forschungsoberarztstellen anerkennen. Nur so kann es gelingen, Mediziner an den Schnittstellen zwischen klinischer Krankenversorgung und naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung zu gewinnen. Das Profil der Universitätsmedizin würde dadurch deutlich gestärkt und die klinisch relevante Bench-to-Bedside-Forschung unterstützt werden.

Dr. med. Stephanie Könemann
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Klinik für Innere Medizin B
Forschungscluster III
Universitätsmedizin Greifswald

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit0616
oder über QR-Code

1.
Bornemann L, and Mutz R (2014). Growth rates of modern science: A bibliometric analysis based on the number of publica-
Unregelmäßigkeit Shirt Chiffon Ausschnitt Ärmellos zurück aushöhlen Tops Reißverschluss T Rovinci Damen Vorne V Bluse Elegant Unterhemd Tank Blumenmuster Sommer Frauen Hemdbluse F Weste
tions and cited references, in Journal of the Association for Information Science and Technology, arXIv:1402.457v3.
2.
Wissenschaftsrat (2007). Allgemeine Empfehlungen zur Universtitätsmedizin.
3.
Wissenschaftsrat (2002). Empfehlungen zur Doktorandenausbildung.
4.
Wissenschaftsrat (Köln, 2004). Empfehlung zu forschungs- und lehrfördernden Strukturen in der Universitätsmedizin. S 68 ff.
5.
Wissenschaftsrat (2011). Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion, Positionspapier.
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